7 März 2014 - 20:30
Bahrainis protestieren gegen Riyadh und Manama

In Bahrain protestiert das Volk weiter gegen die Machenschaften der Verbündeten des Königshauses.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, gehen die Proteste in Bahrain weiter. Gemeinsam hielten die Demonstranten einen Protestmarsch um die Niederschlagungen und die Einmischung Saudi Arabiens in die inneren Angelegenheiten des Landes zu verurteilen.Am Freitag wurden demnach in dem Dorf Karbabad im Norden der Insel ein Protestzug veranstaltet. Gemeinsam riefen die Demonstranten "Die Nation fordert den Fall des Regimes."Die bahrainische Oppositionsallianz erklärte dass jegliche ausländische Truppen im Land als Besatzer gehandhabt werden würden. "Wir betrachten die Ankunft eines jeden Soldaten, von Militärfahrzeugen auf bahrainischem Terretorium als eine Besatzung des Königreiches udn eine Verschwörung gegen das unbewaffnette Volk." So ein Oppositionssprecher.Seit Mitte Februar 2011 protestieren Hunderttausende gegen die Führung des Landes, welche die Rechte der Schiiten mit Füßen tritt. In Bahrain sind etwa 70% der Bevölkerung Schiiten, dennoch haben sie in der Geselschaft keinerlei Rechte. Ihnen ist das Arbeiten in Regierungsorganen untersagt, und sie dürfen selbst an der Zukunft ihres Landes nichts mitbestimmen.Am 14. März 2011 invasierten saudische Truppen den Golfstaat um die Regierung des Landes im Kampf gegen das eigene Volk zu unterstützen.Seit Beginn der Proteste wurden Ärtze und Krankenpfleger eingeschüchtert, gefoltert und systematisch unter Druck gesetzt, weil sie ihre Arbeit ausgeführt hatten, und verwundeten Demonstranten die Behandlung nicht verweigern wollten.